Action: Schnelles Huhn

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In Berlin schreiben sie es an die Häuser

Die Welt geht unter, im Münchner Dauerregen wie in der griechischen Finanzmiseren-Traufe. Mir ist das aber egal, da ich in den letzten drei Tagen 25 Seiten redigiert habe und jetzt mit viereckigen Augen aus der Wäsche blinzle. Das braucht Nervenfutter, also selber kochen, statt fix zum Italiener am Eck. Frische Hühnerbrust mit Rosmarin aus der Balkonplantage, Knoblauch, Schalotten, Frühlingszwiebeln in Olivenöl heiss anbraten und mit ordentlich Szechuanpfeffer und kräftig Meersalz würzen, runterstellen und schmurgeln lassen. Davor hab ich ein paar neue Kartöffelchen in der Schale aufgesetzt, die bereits munter kochen. Nebenher frischen Wurzelspinat waschen, in der Pfanne zusammenfallen lassen und im Sieb abtropfen. In selbiger Pfanne Olivenöl erhitzen, eine Schalotte und ein, zwei Knoblauchzehen anbraten (nicht verbrennen!), Spinat hinein und umrühren. Das Huhn ist derweil fertig. Alles auf die Teller, ein bisschen Parmesan auf den Spinat und reingehauen. Gekocht (30 Minuten), gegessen (15 Minuten) = Ausgleichssport gegen den Bildschirm-Blues. Den Wein haben wir uns verkniffen, aber am Abend!

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