Perfekte Dinner Desi

Wer mit den Medien spielt, kann blitzschnell zum Depp werden. Ein Mädel namens Desi weiß das noch nicht und fällt deshalb in der diese Woche recht rustikalen Dinnerrunde aufgrund unangenehmen Benehmens auf und aus dem Rahmen. Die 18-Jährige, laut aufdringlicher Eigenaussage „kurz davor die European Business School“ zu entern, hat sich trotz zarten Alters die ganze Miesepetrigkeit zugelegt, von der sie anscheinend meint, sich diese in zukünftigen Top-Jobs leisten zu können, und nervt damit alle Beteiligten und mich. Hier wird am freudlos-hängenden Mundwinkel gearbeitet: Immer hübsch angewidert und von oben herab lässt sie schon nonverbal ihre ganze Verachtung für den eher volksnahen Kandidatenkreis spüren, als ob Inneneinrichter, Metallbauer, Erzieherin und Lichtgestalter Lichtjahre von ihrer Höheren-Tochter-Welt entfernt wären.

Das machen die beim Perfekten Dinner natürlich extra, damit wir Zuschauer uns ordentlich aufregen, aber als angehende Highflyerin sollte die junge Damen ihr Image ein bisschen besser im Auge haben. Auch im Big Business kommt es neben dem Fachlichen auf den positiven Grundeindruck und vor allem auf gute Manieren an. Und wer schon so jung auf dem Weg ins Management ist, darf doch durchaus ein bisschen charmanter in die Welt gucken, oder will sie vielleicht lieber Gärtnerin werden?

Desi: Wo ist das Brain?

Bin nicht mal gespannt, ob sie kochen kann.

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