WM-Leibchen und Fast Food

Was haben WM-Leibchen mit Fast Food gemeinsam? Auf den ersten Blick nichts, aber ich musste mir heute aufgrund einer voreiligen Bemerkung („wenn wir ins Halbfinale kommen, schaff ich mir ein Fan-Shirt an“) so ein WM-Teil besorgen und hetzte dazu in der Mittagspause in die schwül-warme Stadt. Diverse Sportgeschäfte später hatte auch ich gemerkt, dass es a.) keine schwarzen Mannschafts-Shirts (mehr) gab (nur für Kids, aber da pass ich beim besten Willen nicht rein) und b.) man für die weißen „offiziellen“ Adidas-Merchandiser knapp 60 Ocken berappen muss, was mir dann doch etwas üppig erschien. So gab’s dann ein simples Shirt mit DeutSchland-Aufdruck und fertich, leider nur in Weiß zu haben. Da ja so ein Fan-Leibchen eigentlich auch nur zur WM – also sozusagen einmalig – ausgeführt wird, möchte ich das hier mal als Fan-Fastfood bezeichnen, und dafür finde ich es doch ein bisschen happig, was die Lizenzinhaber so abgreifen. Das Geschäft läuft jedenfalls super – alle Shirt-Stände waren umlagert von forderndem Jungvolk, das seinen Eltern den Original-Mannschafts-Outfit rausleierte wie geschnitten Brot.

Croissant mit Erdbeeren

Vollkommen ausgehungert erlag ich auf dem Heimweg dem schnellen Fisch vom Nordsee auf dem V-Markt und orderte eine Tüte Fisch & Chips, die ich allerdings nach zwei, drei Bissen in die nächste Mülltonne warf. Absolut fieses, fetttriefendes und dabei nicht mal durchgebackenes Zeug, was bei den Pommes besonders unangenehm aufstieß, allerdings billig mit 2,99, was will man erwarten.

Kochen wir lieber selber. Für den etwas gesünderen Nachmittag zwei große Körbchen Erdbeeren angeschafft. Der Beste aller Gatten schätzt übrigens Croissant bestrichen mit selbstgemachter Erdbeermarmelade und frischen Erdbeeren.

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