Koch- & Food-Blog, abschweifendes

sacre e profane


Der „Miss Chocoholic“-Muffin

Die werte Gattin widmet sich ja vornehmlich der hohen Küchenkunst, während ich selbst ja zu oft und gerne in die Niederungen der Abspeisung steige. Dort stieß ich heute auf dieses Ding da, einen Muffin namens „miss chocoholic“ von sugarbabes.de beziehungsweise bagelbakery.de.

Es handelt sich um einen Industrie-Muffin, die von Cafés angeboten wird, die zu faul sind nicht die Zeit & die Mittel haben, um ihre Muffins selber zu machen. Sieht so aus:

miss chocoholic - der süße Fertig-Muffin (die grünliche Farbe kommt von der Cam, der Muffin selbst sah einwandfrei aus)

Die Frage ist natürlich: Kann das schmecken? Prinzipiell mag ich ja nichts, was auf seiner Oberseite einen Aufkleber trägt, der beschriftet ist. Ich sehe dann immer Menschen, die schmuddeliges Esspapier aus angegilbten Laserdruckern zerren … wie auch immer:
Der „Miss Chocoholic“-Muffin war süß, hatte die versprochenen Schokoladenstücken und auch eine cremige Füllung. Vielleicht ein bisschen zu süß für den durchschnittlichen Heidelbeer-Muffin-Esser, aber letztlich ganz in Ordnung.

Das Urteil: Ja, kann man schon mal essen, und wer gleich eine ganze Party schmeißen will, kann sich den süßen Spaß auch im Webshop bestellen, dort kostet der 9er-Karton Muffins 18 Euro plus Versand, es gibt auch andere Muffins (Blaubeere: „mrs. crumbleberry“; Himbeere: „berry berry lady“, Karotten/Nüsse/Etc: „heidi on the alm“) sowie gemischte 2er-Packs. Bequemer kann man seinen Einstand, Geburtstag, Ausstand nicht schmeißen … und doch sollte man vielleicht vorher checken, ob der freundliche Bäcker um die Ecke nicht auch tolle Muffins hat.



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