Koch- & Food-Blog, abschweifendes

sacre e profane


Steakhäuser

Der Beste aller Gatten und ich waren heute in einem Steakhouse Mittagessen. Und zwar im Maredo mitten in der Stadt (wer sich auskennt: das Maredo hinterm Kustermann!).

Das machen wir alle Jubeljahre einmal, und nur, wenn wir schnell und unkompliziert ganz viel Fleisch mit allen möglichen Beilagen konsumieren wollen, ohne uns auf Experimente einzulassen. Nun, Experimente haben mit US-Amerikanischen Steakhouse-Ketten nun wirklich nichts am Hut. Da gibt’s Mainstream, auf den Sie sich verlassen können: Gutes Fleisch (es schmeckte jedenfalls prima), Kräuterbutter, Sauce Bèarnaise-Verschnitt und Sour Cream, dass die Hüfte schon beim ersten Hingucken schwillt, Maiskolben inklusive praktischer Minigäbelchen zum Festhalten (auch hier wieder PLUS Kräuterbutter), XYZ weitere Fertigsaucen, die bereits einladend auf dem Tisch harrten – kurz und gut: Wem die Pommes-Bude ein klein wenig zu öd erscheint, der ist bei den Steakhouse-Amis goldrichtig. Knapp vorm Platzen trabten wir gen Heimat, wo die nächsten gefühlten 100 Projekte warteten, für die wir uns ein bisschen Kraft geholt haben. Ja, es war nix Dolles, und ja, im Kleinschmidtz gibt’s auch ein gutes Fleisch. Aber manchmal mögen wir es simpel, von der Stange, ohne Mätzchen und Chichi. So sind wir. Btw: der Schuppen war randvoll mit den verschiedensten Menschen und unser Service erste Klasse. (Die üppige Vorspeise des Gatten – u.a. paniert-rausgebackene Champignons – würde ich aber niemals bestellen, obwohl er auf die Chicken Wings nichts kommen ließ.)

Nächstes Mal suchen wir uns was Russisches. Die können ebenfalls Handfest! In diesem Sinne: NATHALIE!!!



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