Mr. Smith geht nach Washington

So, jetzt ist der Julian also fast auf freiem Fuss, bzw. mit Fussfessel, aber immerhin. Dazu müssen wir das Weihnachtsfilme-Programm kurz umstricken und empfehlen den Klassiker „Mr. Smith geht nach Washington“. Ein guter Film zu den Feiertagen, erstens, weil er politische Prozesse in Amerika beschreibt, die wir nicht kennen, zweitens, weil er das auf spannende und unterhaltsame Weise macht, drittens, weil hier das Pathos stimmt und das GUTE siegt. In Amerika.

Jimmy Stewart als unbedarfter Kleinstädter und frischgebackener Politiker mit Pfadfindertugenden. Lügen im Kongress, Steuergeldverschwendung, Medienmachtpoker und einer will die Wahrheit sagen, wird aber heftig daran gehindert. Kommt Ihnen das bekannt vor? Dieser Schwarz-Weiß-Film ist auch heute noch aktuell und sehenswert. Wir wünschen uns (nicht nur zu Weihnachten), dass wir ein paar mehr standfeste Politicos vom Schlag eines Jefferson Smith bekommen, oder müssen wir etwa alles selber machen?

Schauen Sie sich den Capra-Streifen von 1939 also ruhig mit der ganzen Familie an. Politik ist spannend: Der Gesprächsstoff dürfte Ihnen nicht ausgehen und die Kleinen lernen was dabei. Oder wissen Sie, was ein Filibuster ist? Amazon hat das Teil für einen knappen Zehner auf Lager. Sie können da ruhig bestellen, der Hardware-Fehler ist behoben;-)

Wer trotz großem Leinwanddrama hungrig ist: Marsh Mellows am Stecken im Kamin rösten, frisches Popkorn in der Pfanne bereiten – Popkorn selber würzen: seien Sie kreativ und probieren Sie Zimt, Chili oder was Ihnen so aus dem Gewürzbord in die Hände fällt – und dazu schenken Sie ein Bier für die Großen und Saft für die Kleinen ein.

Politik war noch nie besonders lustig, aber nicht alle sind böse, die sie betreiben: Mr. Smith in Washington

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