Koch- & Food-Blog, abschweifendes

sacre e profane


Weihnachts-Movie aus Fernost: In den Fesseln von Shangri-La

Die Tage schon mal ans Paradies gedacht? Wir empfehlen nochmal einen Capra-Streifen und zwar „Lost Horizon“ von 1932, auf Deutsch mit dem unsinnigen Titel „In den Fesseln von Shangri-La“ veröffentlicht. Hier geht es um das unwahrscheinliche Glück von ein paar bunt zusammengewürfelten Kriegsflüchtlingen (China, Bürgerkrieg, Flucht mit dem Propellerflieger in buchstäblich letzter Minute), die mit ihrem Flugzeig im Himalaya bruchlanden und dort – geführt von einem Chinesen – einen Ort entdecken, an dem ewiger Frieden herrscht. Das Tal von Shangri-La ist das buchstäbliche Paradies: Hier leben die Menschen ohne Hass, ohne Krankheiten, Verbrechen und nur langsam alternd in Glück und Frieden zusammen.

Aber wie das so ist, schmeckt nicht jedem das schöne Dasein und so macht sich ein Teil der Truppe aus dem Staub, um zurück in unsere so genannte „Zivilisation“ zu gelangen. Auf dem Weg dahin geht allerdings manchem auf, was sie da eigentlich zurücklassen. Nur einer kommt ans Ziel, der will aber sofort zurück und kann das gelobte Tal unter den größten Mühen tatsächlich wiederfinden. Klingt alles ein bisschen cheesy? Nix da, das ist ein echter Antikriegsfilm, eine gehörige Zivilisationskritik, aber wunderschön eindringlich ohne das übliche Gemetzel. Der Film ist ganz groß und es gibt ihn noch zu kaufen, was gut ist. Denn er muntert auf und zeigt uns, was wirklich Sinn hat. Nein, Shopping ist es nicht.

Was Sie dazu futtern sollen? Was Asiatisches natürlich. Am besten liefern lassen. Call a Thai, call a Chinese, call a Sushi! Und dazu ein Bier oder einen schönen, grünen Tee natürlich.

Ja, da ist es schön in Shangri-La!



Kommentieren