White Christmas?!

Hetz, spring, mach, tu, kauf, back, pack? Dann sollten Sie sich aber mal langsam hinsetzen und den Besinnlichkeits-Mode anschalten.

Wir von sacre a profane schlagen dazu einen weiteren ultimativen Weihnachts-Blockbuster vor, der in unserer losen Reihe Beste Xmas-Movies nicht fehlen darf. White Christmas, die Bunt-Version von 1954, ist bei Amazon erhältlich (zumindest eine gebrauchte war gerade noch da). Glänzend besetzt mit Bing, Danny Kaye, Rosemary Clooney und Vera-Ellen (auch die beiden Mädels können sehr schön singen und tanzen) knallt das Technicolor-Spektakel so richtig rein und die etwas über-kitschige Story um den guten, alten General, der von seiner ehemaligen Truppe unter Anführung von Bing Crosby und Danny Kaye aus der Pleite gerettet wird, hat alles, was wir uns von einem Weihnachtsfilm wünschen. Sie wissen ja: Jede Menge gute Songs (ich sage nur Irving Berlin!), ganz viel Liiiiebe und richtig gute Taten – plus Klamauk, Querellen, Landschaft und Schnee. Darauf ne Rosenportion 50ger-Jahre-Zuckerguss, da brauchen Sie fast kein Beiwerk mehr, gibt’s aber trotzdem.

Wir raten zum großen Weihnachtsteller, den Sie hoffentlich gefüllt auf dem Couch-Tisch stehen haben. Zu diesem Film wollen wir gekaufte Plätzchen vom Konditor, Dominosteine, Marzipankartoffeln, Mandarinen, Nüsse, Schokoladen-Nikoläuse und runter spülen wir das süße Zeug mit Jagertee und Glühwein. Den letzteren machen Sie natürlich selbst. Zum Beispiel a la Johann Lafer: Nehmen Sie einen guten Rotwein, zum Beispiel unseren Liebling Piluna Primitivo Salento, um die 80 Gramm braunen Zucker, 5-6 Nelken, 2-3 Zimtstangen, 1 Zitrone und zwei Orangen (alles Bio-Ware!), so ca. 100 ml ungesüssten Johannisbeer- oder Kirschsaft. Pressen Sie die Zitrone und die Orange aus, entfernen Sie die dickere Haut und schneiden Sie die Schalen klein. Dann mischen Sie alle Zutaten miteinander und erwärmen diese in einem großen Topf maximal ein Viertelstündchen lang. Nicht kochen, das macht den Glühwein kaputt und ungesund! Wenn das Gemisch schön durchgezogen und heiß ist, durch ein Sieb seihen und servieren.

Bing sing!

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