Bye-bye Bernd Eichinger

Der große Eichinger hat den Löffel abgegeben und das Schampusglas und die dicke Zigarre. Ein Schlag ins Kontor für die Filmbranche (insbesondere die hiesige, deutsche wie Münchnerische), weil es von seinem Kaliber jetzt niemanden mehr gibt. Wir würdigen „unseren“ Produzenten auf sacre-e-profane, weil er während eines Essens mit Freunden in die ewigen Jagdgründe, mmh, wie sagt man das am besten, aufbrach / einging? Der Mann war mit 61 Jahren ein bisschen jung dafür, aber er hat’s immer gern krachen lassen und – so ist zu hoffen – sein Leben richtig genossen. Es ist zudem ein schöner und irgendwie tröstlicher Gedanke, bei einem (opulenten) Dinner vom Tisch zu kippen. Ich wünsche diesem Renaissance-Fürsten des Films, dass er erst vom Tisch (oder auf diesen) gesunken ist, nachdem er ein grossartiges Essen, exzellente Weine und Spiritousen sowie eine gute Zigarre in bester Gesellschaft genossen hat, schöne Frauen etc. inklusive. Dieser Mann war schliesslich ein richtiger Mann und kein Kostverächter. Bernd Eichinger – Risikofreude, Charme, Energie  und Bandbreite – von „Resident Evil“ bis „Der Untergang“ – we will miss you!

Unwissend ob des Verlustes, aber sicher ganz im Sinne des großartigen Produzenten, speisten der Beste aller Gatten und ich gestern Abend vorzüglich im Kleinschmidtz, was wir bekanntlich öfter tun, denn das Leben kann ganz schnell vorbei sein.

Ein feiner Kalbsrücken auf Couscous im Kleinschmidtz
Tuna an geschmorten Paprika, Pesto und Kartoffelpüree

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