Koch- & Food-Blog, abschweifendes

sacre e profane


Radicchio-Feldsalat mit verschiedenen Ölen

Salat, Salat, Salat! Wir möchten frühzeitig am Bikini-Format arbeiten und bereiten uns deshalb einen feinen Salat. Dazu nehmen wir einen kleinen Kopf Radicchio und drei, vier Hände voll Feldsalat, die wir erst mal waschen und zwar ordentlich, denn insbesondere der Feldsalat ist tückisch, weil sandig. Die Salatblätter vom Radicchio zupfen wir in mundgerechte Stücke, denn nichts ist schlimmer, als mit großen Salatlappen zu hantieren, die vom Teller fallen oder aus dem Munde hängen.

Für das Dressing pressen wir eine halbe Knoblauchzehe aus und rühren diese mit einem halben Teelöffel Salz (Meersalz aus der Mühle) und einem knappen Esslöffel Himbeeressig zusammen, bis sich das Salz aufgelöst hat. Dann ein wenig pfeffern, mit frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, und einen knappen Teelöffel Dijonsenf unterrühren. Nun applizieren wir das Öl bzw. die Öle: 1 Esslöffel Olivenöl, 1 Esslöffel Kürbiskernöl und 1 Teelöffel Pistazienkernöl einrühren bis das Dressing eine geschmeidige Emulsion ist. Je nach dem, wie gross Ihre Esslöffel sind, evt. etwas mehr von allem oder etwas weniger nehmen, aber der Salat sollte bitte nicht im Dressing ertrinken! Probieren Sie das Dressing, bevor Sie den Salat reinwerfen und würzen Sie evt. nach! Dann die Salatblätter unterheben und sofort servieren! Wer großen Hunger hat: ein gebratenes Hühnerbrüstchen, hart gekochte Eier (vom Biobauern!) oder ein Scheibchen kurz angegrillter Ziegenkäse harmonieren bestens mit diesem winterlichen Salat. Die angegebene Portion reicht zum Sattwerden (je nach dem, dem Besten Gatten eher nicht) für zwei Personen und als Beilage für Vier.

Nehmen Sie doch mal verschiedene Öle!

Salat pur - hier unser Radicchio und Feldsalat - kann so gut sein



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