Zum Inder gehen ins Ganga

„Indisches Food for the whole Family“ – das ist der Claim des indischen Restaurants Ganga in der Baaderstr. 11, wo sie unter anderem auch einen guten und preisgünstigen Mittagstisch pflegen.

Hier bekommen Sie typisch indische Speisen wie Palaak Paner (Rahmspinat mit hausgemachtem Käse) oder Punjabi-Thali (Linsen, Gurkenjoghurt, gemischtes Gemüse und Reis), die nicht (wie so oft) alle gleich schmecken. Frisch und äußerst unterschiedlich gewürzt, spicy, aber nicht höllisch scharf, jedes Gericht ist ein Geschmackserlebnis für sich und wird mit sichtlicher Freude an farbenfroher Deko präsentiert. On Top ein sehr netter Service, der sich kümmert und sich nicht scheut, nachzufragen, ob es denn schmeckt, Madam. Sogar die Zubereitung des hier obligatorischen Vorspeisen-Süppchens hat man uns heute freundlich erläutert. Und die üblichen Dips (Minz-, Mango- und eine scharfe Sauce) schmecken wie hausgemacht (falls nicht, verwendet man ausgesucht gute Fertig-Dips).

Auch optisch macht das Restaurant Spass: ganz in Rosa gestrichen (virtuelle Tour auf der Website angucken!), „erleuchtet“ es unsere Februar-müden Gemüter, angenehmer Meditations-Klingklong im Hintergrund bedudelt einen, ohne aufdringlich zu sein. Kurz und gut: Im Ganga ist man nicht überkandidelt und abgehoben, sondern bodenständig und damit irgendwie auch schon wieder „bayrisch“ im besten Sinne, wenn man das so sagen darf. Stressfreier Kultur-Cross-Over eben. Die nicht immer schneeweißen Tischdecken nehmen wir gerne in Kauf.

Vorspeisen-Süppchen im Ganga: Linsensuppe mit zartem Zitronengeschmack
Knallbunt, aber wie selbstgemacht: indische Würz-Saucen
Palaak Paner: Spinat und indischer Käse, immer dabei: Safranreis
Für Veggies: Punjabi-Thali mit Dal und Gemüse

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