Frühlingsküche: Zitroniger Salat mit Hummus

Ganz so gross ist die Auswahl an jungem Gemüse im Augenblick noch nicht. Setzen Sie auf den Frischmacher Zitrone, um Ihren Gerichten einen Spritzer Frühling zu verpassen! Wir empfehlen einen knackigen Romana-Tomaten-Petersilien-Salat mit Zitronen-Vinaigrette und selbstgemachtes Hummus – ein erfrischend leichter Lunch oder Abendessen. Die Zitrone kommt auch ins Hummus und wirkt als verbindendes Element – beide Gerichte gehen eine für den Gaumen sehr angenehme Symbiose ein.

Pikante Süße: Romanella-Tomaten
Ganz viel frische Petersilie...

Für unseren Salat nehme ich einen Kopf Romana, sechs/sieben kleine Tomaten, zum Beispiel Romanella, einen dicken Bund glatte Petersilie, frisch gepressten Zitronensaft, eine halbe Knoblauchzehe, schwarzen Pfeffer, Meersalz und das gute Olivenöl. Das Dressing rühren wir mit 1 bis 2 Esslöffeln Zitronensaft und einer Prise Meersalz an, pressen dann die halbe Knoblauchzehe hinein,  und mixen zum Schluss 2 bis 3 Esslöffel gutes Olivenöl darunter, wobei wir unsere Salatsauce solange rühren, bis diese schön kremig ausschaut. Sauer macht lustig: aber mit 2 Esslöffeln Zitronensaft ist es manchem eventuell zu lustig, deshalb abschmecken und gegebenenfalls den zweiten Esslöffel Saft erst dann hineingeben, wenn Sie finden, dass ein Löffel zu wenig ist.

Wir rühren uns eine kremige Zitronen-Vinaigrette.

Ist die Zitronen-Vinaigrette fertig, geben Sie die grob geschnittenen Petersilienblätter und die halbierten Tomaten darunter und pfeffern das Ganze mit zwei, drei Umdrehungen aus der Mühle. Dann werfen Sie die in mundgerechte Stücke gezupften Romana-Blätter in die Salatschüssel und vermengen alles locker mit dem Dressing.

Romanella-Tomatenhälften und Petersilie zuerst in unser Zitronen-Dressing geben und ordentlich pfeffern.
Dann den schön gewaschenen und trocken geschüttelten Romana hinzu geben: bitte auf mundgerechte Stücke achten.

Damit wir nicht verhungern, reichen wir ein frisches Hummus zum Salat, das wir in diesem Blog schon einmal vorgestellt haben. Diesmal eine Variante, denn Hummus hat kreatives Potenzial. Ich habe (für 2 Personen gerechnet) ein kleines Glas Kichererbsen (ca. 240 Gramm Erbsen-Reingewicht) genommen, außerdem die andere halbe Knoblauchzehe, 2 Esslöffel Tahin (Sesampaste), 2-3 Esslöffel Zitronensaft, 3-4 Esslöffel gutes Olivenöl, Meersalz, schwarzen Pfeffer aus der Mühle sowie einen halben Teelöffel gemahlenen Kreuzkümmel (Cumin), der dem Hummus ein leicht dunkles, sehr orientalisches Aroma verleiht. Das Rezept ist einfach: Kichererbsen in ein Sieb abgiessen und mit kaltem Wasser abbrausen, abtropfen lassen und anschließend mit dem Pürierstab zu Mus verarbeiten. Tahin, die gepresste Knoblauchzehe, Zitronensaft, Öl, Salz und Pfeffer hinzugeben und mit dem Pürierstab mixen, bis die Paste homogen ist. Abschmecken: eventuell nachsalzen oder noch ein bisschen Öl hinzu geben – ganz nach Ihrem Gusto. Wenn das Hummus gut ist, kratzen Sie den Batz mühsam vom Pürierstab ab, damit nichts verloren geht! Das Hummus in eine Schüssel geben und mit einem guten Schuss Olivenöl begiessen. Sie können das Hummus vorbereiten, kühlen und dann mit dem frisch angemachten Salat servieren. Es schmeckt aber auch sofort, wie wir am Sonntagabend festgestellt haben.

Hummus mit Kreuzkümmel: yummy!

Serviert wird das Hummus bei uns gemeinsam mit dem Salat auf einem großen Teller.

Hummus mit Salat: die Zitrone verbindet beide Gerichte perfekt.

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