Koch- & Food-Blog, abschweifendes

sacre e profane


Restaurant Beccofino in München

Das Beccofino hat keine Website und wir (der Beste Gatte und ich) haben keine Fotos gemacht. Das wird beim nächsten Besuch nachgeholt.

Wir haben kürzlich zum ersten Male dort gespeist (genauer gesagt, am Donnerstag nach Aschermittwoch, weswegen unser Einstieg in die Fastenzeit ausfiel) und dürfen Ihnen diesen besonderen Italiener wärmstens empfehlen. Schlichte weiße Einrichtung ohne Schnickschnack (aber dafür mit dem schönen Profi-Schinkenschneider im Eck), freundlicher, kompetenter und in keiner Weise nerviger Service und ja: eine richtig gute Küche. Spitzpaprika, lauwarm und selbstverständlich enthäutet, mit Tonnato, Tintenfisch-CarpaccioPasta mit Wodka und Speck (Lardo, glaube ich) oder (in meinem Falle) frische hausgemachte Nudeln mit Artischocken und Parmaschinken, als Hauptgang für den Mann Perlhuhn-Saltimbocca, bei mir passte dieser nicht mehr hinein. Das Dessert – eine Art Mille Feuille mit Limoncello-Creme – hätten wir uns gerne noch hineingepresst, allein, es ging einfach nicht mehr. Wir waren mehr als angetan, denn alle von uns gekosteten Gerichte schmeckten wunderbar. Bodenständig, frisch, lecker – in allerbester italienischer Tradition, kein Chichi, sondern durchweg gute Qualität und Top-Zubereitung. Bedingungsloses Lob gehört der frisch gebackenen Foccacia, die sie hier noch warm im Brotkorb reichen – unerhört gut, und sowas in München. Da gehen wir als bald wieder hin, zumal, weil es hier auch eine sehr angenehme, entspannte und erwachsene Atmosphäre hat.

Adresse: Beccofino – Vino e Cucina, Hochbrückenstr. 14, 80331 München, Telefon (089) 2111 2006; preislich leicht gehoben, aber das Angebotene ist seinen Preis wert (Pasta um die 11 Euro, Hauptgerichte um die 16/17 Euro), Mittags günstiger! Abends empfiehlt es sich, zu reservieren.

Im Beccofino verwenden sie garantiert frisches Gemüse.



Kommentieren