Asia Burger – edel, gesund, lecker

Der beste Gatte hat wie alle echten Kerle öfter Lust auf einen Burger, als uns lieb ist. Kein Grund, handelsüblichen Mainstream-Fastfood zu konsumieren, wo sich doch ruckzuck ein hausgemachter Asia-Edel-Burger auf den Tisch zaubern lässt. Das können auch Anfänger!

Fastfood mit Sternchen: schneller Asia-Burger mit frischen Zutaten vom Markt und Ihrem Lieblingsmetzger!

Wir brauchen für zwei ernsthafte Portionen um die 350 Gramm frischestes Tatar – also feinstes Rindfleisch in Steak-Qualität, dass Sie sich beim Metzger Ihres Vertrauens frisch durch den Fleischwolf drehen lassen. Qualitätsware können Sie übrigens getrost roh verzehren, und nach diesem Prinzip funktioniert unser Asia-Burger, den wir bleu zubereiten – das bedeutet ganz kurz angebraten. Dazu benötigen wir außerdem einen ganzen Bund Koriander, zwei schöne Frühlingszwiebeln, je nach Schärfebedarf zwei oder mehr frische Thai-Chilis (alternativ „The Love of Chilies„), eine Pimento-Schote, ein frisches Ei, Szechuan-Pfeffer aus der Mühle, eine gute Prise Salz, zwei Hand voll Sojasprossen sowie helle Soja-Sauce, Teriyaki-Sauce und Olivenöl.

Asia-Saucen bringen spezielles Flair – nehmen Sie was Gutes!

Den gut gewaschenen Koriander zerhäckseln wir in der Küchenmaschine oder per Hand gemeinsam mit den Chilis und einer Frühlingszwiebel ganz fein. Dann vermengen wir mit dem Rührquirl (oder eben händisch) das Rindertatar mit dem Ei, Salz und Pfeffer und würzen die Fleischmasse mit zwei, drei Teelöffeln Soja-Sauce sowie zwei Teelöffeln Teriyaki-Sauce. Abschmecken und gegebenenfalls nach Geschmack mehr von den Asia-Saucen zugeben und eventuell nachsalzen.

Wohl dem, der eine Küchenmaschine besitzt. Die anderen müssen handarbeiten. Es lohnt sich aber!
Schön fein häckseln!

Die zweite Frühlingszwiebel schneiden wir in feinere Scheiben, den weißen Teil geben wir zum Tatar, den grünen stellen wir zur Seite. Die Pimento schneiden wir ebenfalls in feine Ringe und mischen sie gemeinsam mit einigen (vorher gut abgespülten) Soja-Sprossen unter unser Fleisch.

Schnippeln Sie sich eine Frühlungszwiebel und eine Pimento von Hand etwas gröber zurecht, diese kommen dann mit ein paar Soja-Sprossen unter das Fleisch, was einen schönen Kontrast in der Konsistenz ausmacht.
Mix it, Baby! Das gute Tatar……..
Jetzt noch das Grobzeug drunter rühren…
Fertig ist das Asia-Tatar.

Die restlichen Soja-Sprossen lassen wir parallel auf heißer Temperatur in etwas Olivenöl Farbe annehmen. Etwas Salz und einen Schuss Soja-Sauce über die Sprossen geben, kurz verdampfen lassen und die Sprossen dann an die Pfannenränder schieben.

Braten Sie die Sprossen kräftig an.

Dann geht es blitzschnell: Formen Sie aus der Fleischmasse vier Burger, die Sie in die Mitte der heißen Pfanne platzieren und ganz kurz anbraten. Die Burger sollten maximal 20-30 Sekunden pro Seite angegart werden.

Und nun die Burger in die Mitte und ganz kurz anbraten.
Von beiden Seiten versteht sich!

Wer es lieber etwas mehr durch mag, kann die guten Stücke natürlich auch länger braten. Genauso gut lässt sich diese Tatarzubereitung auch roh verputzen, das haben wir in Frankreich als Steak Tatare genossen. Geben Sie die feingeschnittenen Grünteile der Frühlingszwiebel über die Burger. Fertig!

Voilà: schaut gut aus, schmeckt noch besser. Bon Appetit!

 

Hauen Sie rein! Uns hat’s prächtig geschmeckt.

Und nochmal im Licht des Tages: Asia-Burger, garantiert homemade.

 

 

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