Pikante Auberginen-Pasta mit Büffelmozzarella

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Die Aubergine ist ein bisschen tricky. Wir kennen alle den oft genug ledrigen Lappen vom Grill, der italienische Antipasti-Teller verunziert. „Bitte ohne Auberginen“ lautet die Anweisung des besten Gatten, wenn es ihm nach einer Vorspeise beim Italiener gelüstet. Kurz gebraten schmeckt uns das subtropische Nachtschattengewächs eher selten. Wir finden, die Eierfrucht muss geschmort werden, erst dann entfaltet sie ihr ganzes Aroma. Sparen Sie nicht am Olivenöl!

Bereiten wir uns also eine schöne Pasta und lassen die Aubergine glänzen. Sie brauchen für zwei Personen eine mittelgroße Aubergine, eine milde Pepperoni, eine größere Schalotte, drei Knoblauchzehen, reichlich Olivenöl, Meersalz, eine Chilischote (wer es nicht scharf möchte, lässt sie weg), eine kleine Hand voll Pinienkerne, einen guten Teelöffel getrocknete Minze, ein kleines Glas Tomatenmark, ein Schlückchen guten Rotwein, einen Teelöffel alten Balsamico und natürlich Pasta. Wir empfehlen Rigatoni. Serviert wird unsere Auberginen-Pasta mit einem kleinen Büffelmozzarella.

Die Aubergine braucht Zuwendung in der Küche
Die Aubergine braucht Zuwendung in der Küche

Waschen Sie die Aubergine heiß ab, trocknen Sie sie und schneiden Sie die Frucht in dickere Scheiben, die Sie großzügig salzen und ein halbes Stündlein ziehen lassen. Anschließend das Salz unter fließendem Wasser abspülen und die Auberginen-Scheiben behutsam ausdrücken.

Auberginen-Scheiben salzen
Auberginen-Scheiben salzen

Während die Aubergine in Salz zieht, schneiden Sie Knoblauch, Zwiebel, Pepperoni und Chili fein. Stellen Sie dann eine geräumige Pfanne auf hohe Temperatur und braten Sie darin die Auberginen-Scheiben mit den feingehackten Zutaten scharf von beiden Seiten an. Würzen Sie mit der Minze und einer guten Prise Meersalz, drehen Sie die Temperatur etwas herunter und schmurgeln Sie die Auberginen 10 Minuten gemütlich vor sich hin. Geben Sie etwas Öl nach, ab und zu umrühren. Nach 10 Minuten werfen Sie die Pinienkerne in die Pfanne und lassen diese kurz angehen, dann geben Sie das Tomatenmark hinzu, das Sie am Pfannenrand ebenfalls kurz anrösten.

Auberginen sollen braten
Auberginen sollen braten!
Das Tomatenmark an der Seite angehen lassen
Das Tomatenmark an der Seite angehen lassen

Anschließend vermischen Sie alles sanft mit einem Holzlöffel, lassen es kurz schmoren und löschen dann mit einem kleinen Schuss Rotwein ab. Auf kleiner Temperatur einkochen lassen, ab und zu wenden, noch ein bisschen Öl zugeben.

Alles schön verrühren
Alles schön verrühren und ein Schlückchen Roten hineingeben
So soll es ausschauen, wenn es fertig ist!
So soll es ausschauen, wenn es fertig ist!

Jetzt darf die Pasta ins kochende Salzwasser, das wir parallel aufgestellt haben. Unsere Rigatoni brauchen circa 14 Minuten. Nehmen Sie eine kleine Kelle vom kochenden Nudelwasser und mischen Sie dieses unter die schmurgelnden Auberginen. Wiederholen Sie diesen Vorgang, wenn das Auberginen-Sugo zu wenig Flüssigkeit hat. Es soll geschmeidig, aber nicht suppig sein. Schmecken Sie das Ganze mit einem wirklich alten, süßen Balsamico ab.

Servieren Sie Ihre Pasta mit einem in Stückchen gerissenen Büffelmozzarella, den Sie auf den Auberginen drapieren. Das Auge isst bekanntlich mit;-)

Auberginen-Pasta mit Büffelmozzarella - es lohnt sich!
Auberginen-Pasta mit Büffelmozzarella – richtig gut!

 

Unsere Auberginen-Tomaten-Pasta schmeckt aber auch pur!
Unsere pikante Auberginen-Pasta schmeckt aber auch pur!

4 Kommentare auch kommentieren

  1. Lucca sagt:

    Köstlich! Kann ich nur sagen, hatte eben ein Stück Urlaub auf dem Teller und wollte mich für dieses feine Rezept bedanken, es schmeckte wie bei Mama Antonietta seinerzeit:)

  2. Das freut uns sehr! :-)

  3. Andrea sagt:

    Zu Aubergine habe ich auch ein sehr gespaltenes Verhältnis. ;) Oft ist sie, selbst im Restaurant, einfach schlecht zubereitet oder die Frucht schmeckt einfach generell nicht. Ich kenne Aubergine aber bisher eher in ‚kalt‘ und vom Antipasti-Teller, vielleicht werde ich das Rezept daher mal ausprobieren und der Aubergine in ‚warm‘ noch eine Chance geben. ;)

    Liebe Grüße,
    Andrea

  4. Ausprobieren! Lohnt sich :-)

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