Koch- & Food-Blog, abschweifendes

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Cous Cous mit Kreuzkümmel, Koriander und allerlei Gemüsen

Der beste Gatte schätzt Cous Cous, weswegen wir dieses mal öfter kochen wollen. Weil es bei uns mittags schnell gehen muss, nehmen wir dazu ein Bio-Cous-Cous, das in Minuten fix und fertig ist.

Es gibt zig Cous Cous Varianten: einfach selber ausprobieren!

Es gibt zig Cous Cous Varianten: einfach selber ausprobieren!

Dazu gibt’s Gemüse und Sie können ganz nach Gusto noch einen Fisch (oder Huhn, Scampi, Polpo etc. ) drauflegen,  wenn die Veggie-Variante zu mager erscheint. Ist sie aber nicht, wenn Sie diese mit reichlich verschiedenen Gemüsen kombinieren. Für zwei Personen brauchen Sie 250 Gramm Cous Cous, 300 ml Gemüsebrühe (heiß!) und 3 Eßlöffel gutes Olivenöl, um das Cous Cous zuzubereiten.  An Gemüse nahmen wir zwei rote Spitzpaprika, 2 mittelgroße Möhren, 1 weiße Zwiebel, eine halbe rote Zwiebel, 3 junge Knoblauchzehen, 1 frische Chilischote und 2 mittelgroße Zucchini. Kreative dürfen experimentieren: zu Cous Cous passt im Grunde jedes Gemüse, wobei wir die ganz zarten Kandidaten (Spinat!) aussparen würden. Aber Blumenkohl haben wir schon auf der Agenda!

Gewürzt wird mit Meersalz, Cubeben-Pfeffer aus der Mühle, 1 Teelöffel gemahlenen Kreuzkümmel und einem halben Teelöffel Piment d’Espelette, weil dieses so ein schönes Raucharoma hat. Olivenöl zum Braten und einen halben Bund frischen Koriander brauchen Sie auch. Eine kleine Hand voll Pinienkerne kommt ebenfalls zum Gemüse. Tipp: Wer keinen Koriander mag: einfach durch frische Minze ersetzen oder ganz weglassen.

Zuerst schneiden wir das gesäuberte und/oder geschälte Gemüse fein, je feiner, umso besser. Das wird dann in reichlich Olivenöl gut durchgeschmurgelt, bis es weich ist. Nach erstem Angaren salzen, mit Kreuzkümmel, Pfeffer und Piment würzen. Die Pinienkerne kurz vor Schluss hineingeben und kurz mitbraten. Schmecken Sie das Gemüse zwischendurch ab: es darf ruhig kräftig gewürzt werden, da das Cous Cous die Gewürze abmildert. Unser Gemüse braucht so um die 15 Minuten.

Cous Cous Gemüse: Sie haben freie Auswahl!

Cous Cous Gemüse: Sie haben freie Auswahl!

Das Cous Cous geht ganz schnell: Menge abwiegen und in einem geräumigen Topf mit zwei Eßlöffeln Olivenöl mischen. Dann 300 ml heiße Brühe drauf geben, Deckel drauf und auf kalter Platte 2 Minuten ziehen lassen. Anschließend gut umrühren und ca. 2-4 Minuten auf minimaler Hitze unter ständigem Auflockern mit einer Gabel und Umrühren mit einem Holzlöffel gar ziehen lassen. Auf die Packungsanweisung schauen: Garzeiten und Methoden können leicht variieren!

Schön fluffig, aber mit zartem Biss: so sieht das fertige Cous Cous aus.

Schön fluffig, aber mit zartem Biss: so sieht das fertige Cous Cous aus.

Zum guten Ende geben Sie das Cous Cous zum Gemüse und heben Sie es vorsichtig unter. Frisch gehackten Koriander drüberstreuen, untermischen und schon darf serviert werden! Cous Cous ist Nahrung für die Seele: Essen Sie zwei Teller!

Cous Cous unters gut gegarte Gemüse heben...

Cous Cous unters gut gegarte Gemüse heben…

Koriander gibt dem Cous Cous eine feine Note und harmoniert bestens mit dem Kreuzkümmel.

Koriander gibt dem Cous Cous eine feine Note und harmoniert bestens mit dem Kreuzkümmel.

Gemüse Cous Cous! Löst garantiert positive Gefühle aus :-)

Gemüse Cous Cous! Löst garantiert positive Gefühle aus :-)

Wer mag, brät sich einen Fisch oder ein Fleisch dazu: Wir haben es mit Lachs ausprobiert: Passt sehr schön zum Cous Cous.

Probieren Sie die Variante mit Lachsfilet!

Probieren Sie die Variante mit Lachsfilet!

 

 

Ottolenghi & Tamimi: Puten-Zucchini-Burger mit Frühlingszwiebel & Kreuzkümmel

Ein sehr schönes Rezept von Ottolenghi & Tamimi aus dem Jerusalem-Kochbuch und die perfekte, kleine Mahlzeit an heißen Tagen (wenn sie denn mal kommen wollen): Diese feinen Zucchini-Burger sind leicht und dabei sehr pikant. Kochen Sie selber: es ist ein klein wenig aufwändig, aber gar nicht kompliziert.

Die Burger: Wir nahmen vom Rezept für 4-6 Personen die Hälfte für Zwei: also knapp 300 Gramm dunkles Putenfleisch, eine kleine Zucchini (ca. 100-150 Gramm), 20 Gramm Frühlingszwiebeln, 1 Ei (nehmen Sie ein kleineres), 1 EL gehackte Minze, 1 EL gehackten Koriander, eine Knoblauchzehe, 1/2 TL Kreuzkümmel gemahlen, 1/2 Teelöffel Meersalz, 1/4 Teelöffel grob gemahlener schwarzer Pfeffer, 1/4 TL Cayenne-Pfeffer (Chili-Pulver tut es auch) und circa 50 ml Sonnenblumenöl zum Anbraten.

Frische Zutaten für unsere Zucchini-Burger

Frische Zutaten für unsere Zucchini-Burger

Das Putenfleisch unter kaltem Wasser abspülen, mit Küchenpapier abtupfen und parieren, damit eventuelle Sehnen garantiert entfernt sind, bevor wir es mit der Küchenmaschine zu Hackfleisch verarbeiten.

Putenfleisch parieren, die Mühe lohnt sich.

Putenfleisch parieren, die Mühe lohnt sich.

Wir häckseln uns unsere Pute selber in der Küchenmaschine.

Wir häckseln uns unsere Pute selber in der Küchenmaschine.

Feines Puten-Hack

Feines Puten-Hack

Die Zucchini in feine Streifen raspeln, die Küchenreibe tut den Job ruckzuck.

Zucchini mit der Küchenreibe schnetzeln...

Zucchini mit der Küchenreibe schnetzeln…

..in feine Streifen bitte!

..in feine Streifen bitte!

Die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden.

Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden

Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden

Koriander und Minze gut abspülen, trocken tupfen und fein hacken. Grobe Stiele vorher aussortieren!

Minze und Koriander verleihen gemeinsam mit dem Kreuzkümmel ein herrliches Aroma.

Minze und Koriander verleihen gemeinsam mit dem Kreuzkümmel ein herrliches Aroma.

Nehmen Sie das Wiegemesser!

Nehmen Sie das Wiegemesser!

Geben Sie sämtliche Zutaten zum bereits faschierten Fleisch und mixen Sie das Ganze schön durch. Achtung: hierfür nicht das Fleischmesser der Küchenmaschine hernehmen, sondern den Quirl, wenn Sie sowas haben. Ansonsten lässt sich die Fleischmasse prima mit der Hand verarbeiten.

Mix it, Baby!

Mix it, Baby!

und nun noch die Zucchini rein

und nun noch die Zucchini rein

Formen Sie 7 bis 8 kleine Pflanzerl und braten Sie diese in heißem Sonnenblumenöl von beiden Seiten scharf an. Dann die Burger entweder im Backofen um die 5-7 Minuten auf Backpapier bei 220 Grad fertig garen oder in der Pfanne bei niedriger Temperatur. Sind die Burger fertig, raus damit und auf Küchenpapier überflüssiges Öl aufsaugen lassen.

Da sind die Burger: wir haben 7 rausgekriegt.

Da sind die Burger: wir haben 7 rausgekriegt.

Burger Braten können Sie ja wohl!

Burger Braten können Sie ja wohl!

Die Sauce: Während die Burger garen, mixen Sie aus 50 Gramm saurer Sahne, 75 Gramm griechischen Joghurt, 1/2 TL abgeriebener Zitronenschale (Bio-Zitrone! aber trotzdem vorher heiß abwaschen), 1/2 kleine zerdrückte Knoblauchzehe, ein knapper EL Olivenöl, 1/2 EL Sumach, 1/4 TL Meersalz und zwei, drei Umdrehungen schwarzen Pfeffers eine sämige Sauce zu unseren Burgern.

Die Joghurt-Sauce gibt den Burgern nochmal einen Frische-Kick!

Die Joghurt-Sauce gibt den Burgern nochmal einen Frische-Kick!

Sauce kurz kaltstellen. Sie können die Sauce auch zuerst zubereiten und dann im Kühlschrank ziehen lassen.

Sauce kurz kaltstellen. Sie können die Sauce auch zuerst zubereiten und dann im Kühlschrank ziehen lassen.

Tipp: Wenn Sie Zucchini und / oder Frühlingszwiebeln übrig haben: kurz bevor die Burger fertig sind, in die Pfanne werfen, auf mittlerer Temperatur fest anbraten und als Gemüse mitservieren.

Wir haben ein neues Lieblingsrezept! Aber das ist bei Ottolenghi & Tamimi auch kein Wunder. Die Jungs können kochen!

Voila: Zucchini-Burger mit Frühlingszwiebeln ala O&T - wun.der.bar!!

Voila: Zucchini-Burger mit Frühlingszwiebeln ala O&T – wun.der.bar!!

Teriyaki Tuna mit Curry-Gemüse und Koriander

Die Spiele halten uns bis in die Puppen in Atem. Essen müssen wir trotzdem, und zwar mal wieder etwas Gescheites, weswegen wir uns einen asiatisch-inspirierten Tunfisch mit Gemüse bereiten. Dazu besorgen wir uns ein schönes Stück Tunfischfilet, so um die 200 Gramm für 2 Personen reichen, und allerlei frisches Gemüse vom Markt. In unserem Fall eine Möhre, ein paar Pimentos, eine rote Spitzpaprika, eine Schalotte und zwei, drei Hände voll Blattspinat. Außerdem brauchen wir Teriyaki-Sauce, eine frische Chili-Schote, einige Frühlingszwiebeln, einen halben Bund Koriander, Curry, Piment D’Espelette, Meersalz, Pfeffer und etwas Olivenöl.

Ein schönes Tuna-Filet mariniert in Teriyaki

Ein schönes Tuna-Filet mariniert in Teriyaki

Zuerst säubern wir das Gemüse und schneiden alles bis auf den Spinat in kleinere Stücke. Spinat in einem Sieb abtropfen lassen, während das Gemüse in einer großen Pfanne angebraten wird.

Frischer Spinat liebt Curry!

Frischer Spinat liebt Curry!

Braten Sie das Gemüse kräftig an! Das Grün der Frühlingszwiebeln etwas später hinzugeben, aber vor dem Spinat. Gut mit Curry und Pimento würzen.

Braten Sie das Gemüse kräftig an! Das Grün der Frühlingszwiebeln etwas später hinzugeben, aber vor dem Spinat. Gut mit Curry und Piment D’Espelette würzen.

Den Tuna unter kaltem Wasser abspülen, trocken tupfen und mit der aufgeschnittenen Chili-Schote und einer Prise frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer in einem guten Schuss Teriyaki marinieren, bis das Gemüse fast fertig ist.

Ist unser Gemüse gut angebraten, würzen wir dieses mit einem guten Teelöffel Curry und einem knappen Teelöffel Piment D´Espelette, ein pikantes und wunderbar aromatisches Chilipulver, das leicht rauchig schmeckt. Etwas Meersalz hinzu geben, umrühren und dann den Spinat auf das Gemüse geben. Während dieser zusammenfällt, hacken wir den Koriander nicht zu fein und stellen eine Pfanne für den Fisch auf.

Spinat kommt zum Schluss auf das gebratene Gemüse, wo er in Ruhe zusammenfällt.

Spinat kommt zum Schluss auf das gebratene Gemüse, wo er in Ruhe zusammenfällt.

Koriander ist nicht jedermanns Sache - wir lieben das Kraut und es passt hervorragend zu unserem Tuna mit Gemüse.

Koriander ist nicht jedermanns Sache – wir lieben das Kraut und es passt hervorragend zu unserem Tuna mit Gemüse.

Hier braten wir zuerst zwei zarte Frühlingszwiebeln mit der Chili an. Nach ca. 3-5 Minuten den Tuna in die Pfanne geben, und zwar mitsamt dem Teriyaki-Sud. Salzen und von beiden Seiten kurz scharf anbraten. Er sollte innen roh sein.

Tuna kurz anbraten, er soll innen roh sein!

Tuna kurz anbraten, er soll innen roh sein!

Servieren Sie den Tuna mit dem Gemüse und geben Sie reichlich Koriander darüber. Sieht gut aus, schmeckt toll!

Richtig fein und auch noch gesund: unser Tuna mit Curry/Piment-Gemüse

Richtig fein und auch noch gesund: unser Tuna mit Curry/Piment-Gemüse

Und noch ein Bild, weil's so schön bunt ist.

Und noch ein Bild, weil’s so schön bunt ist.

 

Neulich im Joe Penas

Die Joe Peña’s Cantina y Bar in der Münchner Buttermelcher Straße 17 ist eine Institution mit Durchhaltevermögen. Bekanntlich öffnen neue Lokale rund um den Gärtnerplatz im Stundentakt, und ja, genauso schnell schließen sie wieder. Das JP gibt’s seit ewigen Zeiten, woher wir es noch kennen und gerne besucht haben, mit und ohne größere Meute, mal zur Cocktail-Stunde, mal zum ausführlichen Gelage. Soviel vorweg: gut trinken kann man hier noch immer!

Typisch Mex-Food: ohne Tortilla-Chips geht es nicht

Typisch Mex-Food: ohne Tortilla-Chips geht nix. Sie müssen sie ja nicht alle aufessen!

Nun will man vom Mexikaner am Eck keine kulinarischen Highlights erwarten, zumal das JP mittlerweile in 10 Städten vertreten ist und somit in die Kategorie “Kette” gehört. Trotzdem: unser JP ist eine richtig schöne Location und gehört zumindest optisch in die erste Cantina-Liga. Wir besuchten das JP an einem Sonntag, wo wir uns bei bestem Wetter und großem Hunger an einem der kleinen (etwas beengt gestellten) Tische vor der Tür niederließen.

Die Cocktails sind Klasse!

Die Cocktails sind Klasse!

Eines vorweg: die Cocktails und der schnelle Service sind immer noch top, wobei letzterer ein klein wenig herzlicher ausfallen dürfte. Aber wir sind ja schließlich keine Stammgäste. Die tätowierten Buddys saßen mit ihren hochschwangeren Frauen am Nebentisch, zeigten sich lautstark ihre neusten Smartphone-Clips und taten insgesamt wie Männer von Welt, was aber nicht weiter störte. Alles coole Street-Atmo hier im Viertel;-)

Die Karte kommt im Gegenzug zu früher (wir waren schon lange nicht mehr da) reduzierter daher. Das tut ihr gut, denn Riesenauswahl macht keine Freude, wenn man nur einen schnellen Happen möchte. Wir bestellten trotzdem – wie immer – viel zuviel, weil wir die Mengen nicht im Gedächnis behalten können und hey, weil es beim Mexikaner nun mal dazugehört.

Guacamole wird wie gewohnt frisch am Tisch bereitet. Passt. Die in Cornflakes panierten und frittierten Puten (oder Huhn?)-Fleischstreifen kamen mit einem nicht uninteressanten, aber auch nicht spektakulären Dip auf den Tisch, die übliche Mega-Tonne Tortilla-Chips wurde uns nicht vorenthalten. Wer einen kleinen Hunger hat, ist damit satt.

Guacamole im JP: frisch am Tisch zubereitet und in Ordnung

Guacamole im JP: frisch am Tisch zubereitet und in Ordnung

 

Cornflakes-Panade sorgt für das Knuspergefühl

Cornflakes-Panade sorgt für das Knuspergefühl

Dip zu Fleischstreifen

Dip zu den Fleischstreifen

Wir hatten aber die größeren Platten im Auge, weil selbiges bekanntermaßen größer als der Magen ist, und bestellten einmal dreierlei Burritos (oder Tortillas, kann ich nicht nachprüfen, weil online nicht möglich;-) mit Gemüse, Huhn, Schwein und einmal Veggie-Burritos/Tortillas mit Spinat und Ricotta, mit allem Pipapo, was bedeutet: Bohnen, Maiskolben, Salat, Guacamole, Reis – die Beilagen variieren je nach Hauptgericht.

Im JP braucht niemand Hunger leiden

Im JP braucht niemand Hunger leiden: 3 verschiedenen Füllungen, wobei laut Meinung des Experten das Huhn am besten abschnitt

Reichlich

Reichlich: 3 Spinat-Burritos, Reis, Creme Fraiche, Alibi-Salat und der obligatorische Maiskolben, welchen wir natürlich noch extra haben mussten. Letzterer schmeckte eigentümlich, ein bisschen künstlich, was an der Lagerung liegen könnte???

Fazit: Not too bad. Reichlich auf dem Teller und durchaus würzig. Zügig serviert und preislich im Rahmen. Es ist Fast Food, und dafür ist es in Ordnung. Über ihre Website müssen die JPs aber nochmal nachdenken. Die Karte wird zwar brav abgebildet, aber die User Experience ist lausig. Wem es gelingt, die Karte dort aufzuklappen, wo die Gerichte abgebildet sind, der möge sich melden;-)

Gurkenzeit!

Erstmalig Gurken gepflanzt und ja: sie wachsen prima auf dem Balkon!

Unsere ersten Gurken!

Unsere ersten Gurken!

Die kleinen Salatgurken gedeihen im Blumentopf. Gut wässern, ansonsten sind sie genügsam und schießen flott in die Höhe.

Jaaa, sie wachsen!!!

Jaaa, sie wachsen!!!

Can we go some place?

Woanders ist es ja immer schöner, aber hier ganz besonders;-)

Einfach mal dasitzen und nix tun :-)

Einfach mal dasitzen und nix tun :-)

Und eine zweite Promenade Anglais hat’s auch!

Was willste in Nizza?

Was willste in Nizza?

Tuna-Salat mit Quinoa, Zucchini, Minze und grünen Bohnen

Wir wollen etwas Neues! Deshalb probieren wir ein Rezept mit Quinoa aus. Das Gold der Inka ist ein “glutenfreies Pseudo-Getreide” und super-gesund. Für unsere Kombi brauchen Sie für vier Personen 360 Gramm frischen Tunfisch, Olivenöl, Meersalz & schwarzen Pfeffer, 120 Gramm Schlangen- oder grüne Bohnen, 2 Kaffeetassen frische Sprossen (Bohnensprossen im Originalrezept – wir nahmen Spargelsprossen, was sehr schön funktionierte), 2 kleine Zucchini, 1 Zitrone (Saft und Zesten), 250 Gramm roten Quinoa (gekocht), 1 Büschel frische Minze und für das Dressing eine halbe Kaffeetasse geröstete & gesalzene Erdnüsse, 30 ml Olivenöl, eine gute Prise Chili-Flocken und eventuell ein wenig heißes Wasser zum Verdünnen. Wir haben das Rezept halbiert, das klappt prima und die Portion reichte locker für Zwei.

Quinoa

Quinoa muss vor dem Kochen gut gespült werden, macht sich aber sehr schön in diesem Gericht.

Der Salat ist ein klein wenig aufwändig, weil wir allerhand Arbeit damit haben. Gehen Sie strategisch vor und bereiten Sie zuerst den Quinoa zu, der braucht am längsten: Quinoa abwiegen, unter klarem Wasser gründlich spülen und dann in einem Liter Wasser auf kleiner bis mittlerer Flamme gar kochen. Das dauerte bei unserem Produkt aus dem Bio-Markt 25 Minuten. Ab und zu umrühren und wenn die Kochzeit vorbei ist (dann sollte kein Wasser mehr im Topf sein), von der Herdplatte ziehen und noch eine Minute quellen lassen. Kochzeit steht auf der Packung, nachgucken: kann variieren!

Da köchelt der Quinoa vor sich hin. Das dauert!

Da köchelt das Quinoa vor sich hin. Das dauert!

Während das Quinoa kocht, waschen und schnippeln wir die Bohnen und die Zucchini, die wir dann schön klein schnippeln. Die Bohnen blanchieren wir zwei Minuten in kochendem Salzwasser und kühlen sie dann unter kaltem Wasser oder im Eisbad ab. In einem Sieb anschließend abtropfen lassen.

Schon mal frisch gewaschen für die Weiterverarbeitung: Bohnen, Zucchini und Minze

Schon mal frisch gewaschen für die Weiterverarbeitung: Bohnen, Zucchini und Minze

Bohnen schön fein schnippeln

Bohnen schön fein schnippeln und dann blanchieren

Die fein geschnittenen Zucchini kommen roh hinein, weswegen Sie ein paar schöne aussuchen sollten.

Die fein geschnittenen Zucchini kommen roh hinein, weswegen Sie ein paar schöne aussuchen sollten.

Anschließend pellen wir die Zesten von der heiß gewaschenen Bio-Zitrone und pressen diese dann aus. Zesten und Saft bis zum Einsatz parken. Schnell noch die Minze und die Sprossen waschen, abtropfen lassen. Unsere Spargelsprossen schneiden wir in mundgerechtes Format, da sie – genau wie Spargel eben – sehr lang sind.

Zitronenzesten: Gelbe Schale mit dem Zestenschneider in feine Streifen (=Zesten) schneiden. Kaufen Sie sich so ein Teil. Es ist nützlich.

Zitronenzesten: Gelbe Schale mit dem Zestenschneider in feine Streifen (=Zesten) schneiden. Kaufen Sie sich so ein Teil. Es ist nützlich.

Spargelsprossen sind lang: besser in mundgerechte Stücke teilen.

Spargelsprossen sind lang: besser in mundgerechte Stücke teilen.

Nun nehmen wir unseren Tuna zur Hand, den wir unter fließendem Wasser kalt abspülen, abtupfen, mit etwas Olivenöl einreiben, mit Meersalz und schwarzem Pfeffer von beiden Seiten würzen und auf einem Teller platzieren.

Beim Tuna auf Top-Qualität achten und anständig parieren, falls der Fisch noch Sehnen hat.

Beim Tuna auf Top-Qualität achten und anständig parieren, falls der Fisch noch Sehnen hat.

Das Quinoa dürfte langsam fertig sein. Lassen Sie das Zeug etwas abkühlen und bereiten Sie derweil das Dressing: Erdnüsse im Mörser zerkleinern oder den Pürierstab dafür hernehmen. Nicht zu fein! Ein paar größere Stückchen machen sich gut.

So sieht der Quinoa aus, wenn er fertig gekocht ist.

So sieht Quinoa aus, wenn es fertig gekocht ist.

Erdnüsse

Erdnüsse

Nüsse fein mörsern oder mit dem Zauberstab fein hacken, aber nicht zu fein.

Nüsse fein mörsern oder mit dem Zauberstab fein hacken, aber nicht zu fein.

Mixen Sie das Olivenöl und die Erdnuss-Masse kräftig zu einem Dressing und geben Sie dann die Chili-Flocken hinzu. Verrühren, bis eine geschmeidige Sauce entsteht, falls Ihnen diese zu dick erscheint, etwas heißes Wasser untermischen. Olivenöl geht auch;-)

Chiliflocken und Olivenöl mit den Erdnüssen mixen

Chili-Flocken und Olivenöl mit den Erdnüssen mixen

Jetzt kommt der Tunfisch für je eine Minute pro Seite in die Pfanne, den er soll innen rosa-roh sein. Raus damit und zerpflücken.

Den guten Fisch nur ganz kurz anbraten!

Den guten Fisch nur ganz kurz anbraten!

Tuna mit der Gabel zerflücken

Tuna mit der Gabel zerpflücken

Mittlerweile sind Sie am Anschlag, aber in ein paar Minuten haben Sie das Gericht auf dem Teller: Mischen Sie Bohnen, Zucchini und Sprossen in einer großen Schüssel und geben Sie den Zitronensaft und die Zesten dazu. Untermischen! Dann geben Sie den Quinoa in die Gemüsemischung.

Gemüse mit Zitronensaft und Zesten vermischen

Gemüse mit Zitronensaft und Zesten vermischen

Nun kommen noch die Tuna-Stückchen hinein, vorsichtig untermischen, grob geschnittene Minzeblätter ebenfalls und dann das Erdnuss-Dressing unterheben.

Da haben wir den Salat!

Da haben wir den Salat!

Wir schwören:  Der Aufwand lohnt sich!

Unser Quinoa-Salat mit Tunfisch sieht hübsch aus und schmeckt großartig, obwohl er so gesund ist!

Unser Quinoa-Salat mit Tunfisch sieht hübsch aus und schmeckt großartig, obwohl er so gesund ist!