Scharf, schärfer, Chilis! Für echte Liebhaber gibts „The Love of Chilies“

Gefriergetrocknete Chilis? Das haben wir auch gedacht, als uns „The Love of Chilies“ mit einem Probeexemplar beglückte. Wir bei sacre-e-profane mögen es bekanntlich scharf, also haben wir das neue Produkt im Härteeinsatz getestet. Und zwar für ein Pasta-Duo aus den Klassikern Aglio, Olio e Peperoncino und All’Arrabbiata. Weil diese beiden Lieblingsgerichte Chilis brauchen, und zwar nicht zu knapp.

Neu, scharf, spannend: The Love of Chilies

Zunächst werfen wir einen Blick auf die Verpackung der Love of Chilies-Macher: eine pechschwarze Metalldose (cool), ein schwarzes Gummiband hält den „Beipackzettel“ fest, der um die Dose gewickelt ist, der Deckel hat einen knallroten Aufkleber mit Warnung: CAUTION HOT! VORSICHT SCHARF! Der Prospekt verrät – allerdings nur auf auf Englisch, – dass diese Chilies auf Lanzarote von einem traditionellen Familienbetrieb angebaut werden. The Love of Chilies setzt auf Transparenz: Der Name der Finca (La Saratontona) wird ausdrücklich genannt, das Produkt wird fair gehandelt und ist bio. Das wollen wir doch haben.

Chilies von oben mit schickem roten Aufkleber
Beipackzettel, abnehmbar, natürlich mit Chilies bedruckt

Öffnet man die Dose, verbirgt sich noch ein weiterer Deckel unter dem äüßeren, mit dem sich der kostbare Inhalt (immerhin 14 Euro pro Dose mit 9 Gramm, Porto europaweit im Preis inbegriffen) wieder festverschliessen lässt. Gute Nachricht: es gibt Nachfüllpacks, die inklusive Porto für 14 Euro á 20 Gramm (2 Refill-Packs) ins Haus kommen. Hier haben sich die Chili-Afficionados für die richtige – und korrekte – Lösung entschieden, denn wir wollen die schöne Dose nicht einfach wegwerfen, wenn sie leer ist.

Auseinander genommen: The Love of Chilies in Einzelteilen

Jetzt erstmal schnuppern: Das Aroma ist eine echte Überraschung! Wir nehmen meistens frische Chilis, wenn wir kochen, da die getrockneten in der Regel „nur“ scharf sind. Den klugen Menschen von The Love of Chilies ist es in Zusammenarbeit mit der TU Berlin jedoch gelungen, ein Verfahren zu entwickeln, das die Aromastoffe durch besagte Gefriertrocknung erhält. Die Chilis riechen fruchtig. Wunderbar fruchtig sogar. Für alle, die jetzt sofort mehr wissen möchten: The Love of Chilies ist auf Facebook zu finden und hat ein Blog.

Gehen Sie nah ran! Fruchtiges Aroma, aber Vorsicht: die Schärfe kitzelt nicht nur, sie brennt in der Nase!

Aber zur Sache: wir wollen wissen, wie die kleinen Scharfen sich beim Kochen machen und legen unsere Favoriten auf. Dazu brauchen wir für zwei Personen drei, vier Knoblauchzehen, 2 Schalotten, vier Romanelli-Tomaten, Meersalz, 2 Lorbeerblätter, eine getrocknete Tomate, ein Gläschen feines Tomatenmark, Zucker, einen Schluck Rotwein, einen guten Esslöffel Chilis (wir lieben es scharf! Zarte Seelen nehmen weniger!) und reichlich gutes Olivenöl.

Unsere Zutaten für das scharfe Pasta-Duett

Für die Arrabbiata-Sauce lassen wir feingehackten Knoblauch, eine Schalotte und die Lorbeerblätter mit den feingehackten Chilis in ordentlich Olivenöl auf mittlerer Temperatur angehen. Salzen! Sind Zwiebel und Knoblauch gut glasig, kommen das Tomatenmark und die feingeschnittene getrocknete Tomate hinzu. Unterrühren und mit Rotwein ablöschen, dann Wasser (am besten aus dem bereits kochenden Nudelwasser) angießen und auf kleiner Flamme vor sich hin köcheln lassen. Geben Sie eine Prise Zucker hinzu. Umrühren.

Mis en Place!
Für die Arrabbiata Schalotten, Knoblauch, Lorbeer und Chilies in Olivenöl anbraten
Tomatenmark hinzugeben, unterrühren und mit rotem Wein ablöschen
Das sieht doch schon ganz gut aus!

Parallel haben wir eine große Pfanne am Start. Hier werden der restliche Knoblauch und die zweite Schalotte mit der anderen Hälfte der feingehackten Chilies in ebenfalls reichlich Olivenöl gesotten. Das Ganze ordentlich salzen.

Aglio Olio kann jeder! Aber nicht anbrennen lassen.

Die Nudeln, wir nahmen Spaghetti, kochen ca. 8 Minuten in Salzwasser. Wenn das Wasser kocht, sollte die Arrabbiata-Mischung schon ein Weilchen schmurgeln. Die Aglio-Olio-Variante wird zu diesem Zeitpunkt angesetzt. Das ist ein bisschen tricky, weil das Timing knapp ist, aber das bekommen Sie mit ein wenig Übung hin. Wie immer ist es hilfreich, alle Zutaten fix und fertig mis en Place zu haben und dann einfach loszukochen.

Kurz vor dem Servieren geben wir noch die klein geschnittenen Tomaten in die Arrabbiata-Sauce, die dann schön dickflüssig sein sollte. Abschmecken und eventuell nachsalzen!

Kurz vor Schluss die frischen Tomaten hinzugeben

Reiben Sie am besten auch gleich etwas frischen Parmesan und stellen Sie zwei, drei Scheiben Büffelmozzarella parat, wenn Sie diesen gerade im Haus haben.

Sind die Spaghetti al dente, gießen Sie das Wasser ab und teilen Sie die Pasta in zwei Portionen auf. Eine sofort in die Pfanne mit der Aglio/Olio-Mischung geben und durchschwenken. Die andere auf zwei Tellern verteilen und mit einer guten Kelle Arrabbiata-Sauce versorgen. Geben Sie den Mozzarella auf die Arrabbiata-Pasta.

Für die Aglio-Olio-Variante die Spaghetti direkt in der Pfanne mit Öl & Co. vermischen. Schalten Sie die Herdplatte aus!

Nun noch die Aglio-Olio-Chilies aus der Pfanne auf die Teller geben und Sie können servieren. Nach Belieben Parmesan dazu geben, wir tun diesen dann auf die Aglio-Olio-Variante.

Unser Pasta Duo: All'Arrabbiata und Aglio, Olio e "The Love of Chilies" mit Büffelmozzarella

Fazit: The Love of Chilies sollten Sie ausprobieren! Wir überlegen bereits die nächsten Einsatzmöglichkeiten. Erdbeermarmelade mit Chilies?

We like The Love of Chilies!

 

 

 

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